Alignment Room · Organisationsberatung · Geteilte Verantwortung

Gemeinsame Verantwortungbraucht gemeinsameMaßstäbe.

Was soll zwischen Ihnen verbindlich werden?

Der Alignment Room ist ein Arbeitsraum für Gesellschafter, Führungsteams und unternehmerische Partner, die ihre Zusammenarbeit auf klare gemeinsame Vereinbarungen stellen wollen.

Wir klären den gemeinsamen Auftrag, unterschiedliche Interessen und Entscheidungsrechte. Sie legen fest, welche Informationen verfügbar sein müssen, wie Sie mit Uneinigkeit umgehen und woran Sie Fortschritt beurteilen.

Ziel sind Vereinbarungen, auf die sich Ihre Zusammenarbeit stützen kann. Wo die Sichtweisen auseinandergehen, bleibt der Klärungsbedarf sichtbar.

Keine offene Begleitung: eine Etappe mit vereinbartem Ziel, Umfang und Abschluss.

Ich kenne die Folgen ungeklärter Interessen.

Als Gesellschafter eines Unternehmens mit öffentlichen und privaten Eigentümern habe ich erlebt, wie unterschiedliche Interessen gemeinsame Entscheidungen über Jahre erschwerten. Ich habe gegenüber Mitgesellschaftern und öffentlichen Eigentümern wiederholt meinen Standpunkt vertreten.

Mein Einwand betraf auch den Maßstab: Bei der Beurteilung zählten vor allem die Bilanzzahlen. Kundenbindung, klare Positionierung und langfristige Entwicklungsmöglichkeiten bekamen aus meiner Sicht zu wenig Gewicht.

Sechs Fragen an Ihre Zusammenarbeit

Sechs Fragen, die den Raum beschreiben. Was davon zu Ihrer Lage passt, ordnen wir im Klarheitsraum gemeinsam ein.

Wofür übernehmen wir gemeinsam Verantwortung?

Den Zweck der Zusammenarbeit und die Ziele klären, für die die Beteiligten gemeinsam einstehen wollen.

Wer entscheidet was?

Entscheidungsbefugnisse klären: Wer entscheidet selbst, wer wird einbezogen und wann braucht es einen gemeinsamen Beschluss?

Wie gehen wir mit unterschiedlichen Interessen um?

Eigentümer-, Unternehmens- und persönliche Interessen benennen und vereinbaren, wie sie in Entscheidungen berücksichtigt werden.

Welche Informationen brauchen wir für gemeinsame Entscheidungen?

Vereinbaren, wer welche Informationen bereitstellt und wann sie den Beteiligten zur Verfügung stehen müssen.

Was gilt, wenn wir uns nicht einigen?

Den nächsten Klärungsschritt vereinbaren: Wer wird einbezogen, wer darf entscheiden und bis wann wird die offene Frage wieder aufgegriffen?

Woran beurteilen wir gemeinsam den Fortschritt?

Festlegen, welche Ergebnisse und Entwicklungen zählen und anhand welcher Kriterien die Beteiligten sie überprüfen.

Alignment Room: Was gemeinsam gilt. Verlauf Ihre Entscheidungsakte – Ihre Konstellation – Ihre Interessen – Ihre Vereinbarungen – Ihre Zusammenarbeit – Ihr Abgleich.
Die Entscheidungsakte aus dem Klarheitsraum bildet den Ausgangspunkt. Im Alignment Room halten wir fest, welche Vereinbarungen die Beteiligten treffen, welche Fragen offenbleiben und woran sie ihre Zusammenarbeit überprüfen. Für die gemeinsame Arbeit übernehmen wir nur die Inhalte, deren Weitergabe vereinbart ist.

Alignment Room in Kürze

ZielgruppeGesellschafter, Führungsteams, Familienunternehmen und unternehmerische Partner mit gemeinsamer Verantwortung.
ZeitraumIndividuell nach Ziel und Umfang
MediumOnline und vor Ort; in der Regel mindestens ein Termin außerhalb Ihrer operativen Umgebung.

Ihre Arbeitsgrundlage

Die fortgeschriebene Entscheidungsakte mit Lagebild, Entscheidungspunkt, Fokuslinie, Messpunkt und Empfehlung.

Hier starten

Ablauf

1

Auftrag und Ausgangslage klären

Wer beteiligt ist, welche Verantwortung geteilt wird und welche bestehenden Vereinbarungen und unterschiedlichen Sichtweisen zu berücksichtigen sind.

2

Entscheidungswege und Maßstäbe vereinbaren

Was gemeinsam gelten soll: Zuständigkeiten, benötigte Informationen, Umgang mit Uneinigkeit und Kriterien für Fortschritt. Notwendige Änderungen bestehender Befugnisse bleiben ausdrücklich als Klärungsbedarf erkennbar.

3

Vereinbarungen in der Zusammenarbeit erproben

Wir stimmen mit den Beteiligten ab, welche Aufgaben bis zum nächsten Termin bearbeitet werden und wer welchen Beitrag übernimmt.

4

Erfahrungen gemeinsam auswerten

Am vereinbarten Prüfzeitpunkt betrachten wir, was umgesetzt wurde, wo die Zusammenarbeit weiter stockt und welche Anpassungen nötig sind.

Vertrauliches Erstgespräch anfragen

Vertrauliches Erstgespräch oder Anfrage. Sie hilft, die Ausgangslage einzuordnen und zu prüfen, ob Reset360 der richtige Raum ist. Kosten entstehen erst, wenn nach der Einordnung ein Klarheitsraum beauftragt wird.

Wer beteiligt ist – und wer was erhält

Vor Beginn vereinbaren wir, wer beauftragt, wer teilnimmt und wer welche Dokumentation erhält. Ebenso klären wir, wie Aussagen aus Einzelgesprächen in die gemeinsame Arbeit einfließen dürfen. Eine persönliche Akte aus dem Klarheitsraum wird nicht automatisch für weitere Beteiligte geöffnet.

So starten Sie

Anfrage
Einordnung
Klarheitsraum
Empfehlung
Angebot
Begleitung
Vertrauliches Erstgespräch anfragen

Vom Angebot zur Beauftragung.

Nach dem Klarheitsraum schätzen wir den erforderlichen Umfang ab. Wenn eine Fortsetzung im Alignment Room sinnvoll ist, erhalten Sie ein individuelles Angebot mit Ziel, Leistungsumfang, Zeitrahmen und Honorar. Die weitere Zusammenarbeit beginnt mit einer gesonderten Beauftragung.

Häufige Fragen zum Alignment Room

Kann ich zunächst allein anfragen?

Ja. Sie können zunächst Ihre Sicht auf die Lage schildern. Im Klarheitsraum prüfen wir, welche Fragen anstehen und wer für die weitere Arbeit einbezogen werden sollte. Gemeinsame Vereinbarungen entstehen anschließend mit den dafür erforderlichen Beteiligten.

Wer begleitet uns?

Ich bringe meine unternehmerische Erfahrung und die Perspektive aus eigener Gesellschafter- und Gremienverantwortung ein. An der Auswertung ist Jelena Bosek beteiligt. Wer welche Gespräche führt und an welchen Terminen teilnimmt, vereinbaren wir für Ihren Auftrag.

Was wird schriftlich festgehalten?

Die Entscheidungsakte wird auf die gemeinsame Arbeit bezogen fortgeschrieben:

Lagebild: Beteiligte, bestehende Zuständigkeiten, Interessen und unterschiedliche Sichtweisen. Beobachtungen und Deutungen bleiben getrennt.

Entscheidungspunkt: Die gemeinsam zu klärenden Fragen, mögliche Wege und ihre Folgen. Zustimmung, abweichende Positionen und offene Punkte bleiben unterscheidbar.

Fokuslinie: Welche Themen und Vereinbarungen jetzt Vorrang haben und was außerhalb des Auftrags liegt.

Messpunkt: Die vereinbarten Kriterien und der Zeitpunkt des Abgleichs – etwa die rechtzeitige Bereitstellung von Informationen oder Entscheidungen innerhalb vereinbarter Zuständigkeiten.

Empfehlung: Begründete nächste Schritte, notwendige Anpassungen und weitere Klärungen.

Der Ausgangsstand bleibt erhalten; Ergänzungen werden datiert. Die Akte ist eine Arbeitsgrundlage, keine vollständige Gesprächsmitschrift.

Was geschieht mit Aussagen aus Einzelgesprächen?

Vor Beginn klären wir, welche Inhalte vertraulich bleiben und welche für gemeinsame Gespräche oder die Dokumentation verwendet werden dürfen. Wenn eine Information für den gemeinsamen Auftrag wichtig wird, ihre Weitergabe aber nicht vereinbart ist, klären wir zunächst mit der betreffenden Person, wie damit umzugehen ist.

Was passiert zwischen den Terminen?

Ich stimme mit den Beteiligten ab, welche Aufgaben sich aus der konkreten Lage ergeben. Gemeinsam legen wir fest, was bis zum nächsten Termin bearbeitet wird und wer welchen Teil übernimmt. Anschließend prüfen wir die Ergebnisse und vereinbaren weitere Schritte.

Was passiert, wenn wir uns nicht einigen?

Wir halten fest, worüber Einigkeit besteht und welche Positionen auseinandergehen. Daraus klären wir den nächsten Schritt, die einzubeziehenden Personen und den Zeitpunkt der erneuten Prüfung. Eine gemeinsame Vereinbarung wird erst als solche dokumentiert, wenn sie tatsächlich getroffen wurde. Entscheidungen bleiben bei den dafür zuständigen Beteiligten.

Worin unterscheidet sich Alignment von Prime, Systemischer Einordnung und einer Klausur?

Im Alignment Room erarbeiten Beteiligte gemeinsame Vereinbarungen zu ihrer Zusammenarbeit. Prime betrifft Prioritäten und Umsetzung im Führungsalltag. Systemische Einordnung untersucht das Zusammenspiel der Beteiligten und mögliche Zusammenhänge hinter wiederkehrenden Reaktionen.

Eine Führungsteam-Klausur ist ein zeitlich gebündelter Rahmen; ihre Themen können sich mit Alignment überschneiden. Welcher Rahmen und Umfang zu Ihrem Anliegen passen, klären wir bei der Einordnung.

Findet die Arbeit online oder vor Ort statt?

Beides ist möglich. In der Regel findet mindestens ein Termin außerhalb Ihrer operativen Umgebung statt. Ein Ortswechsel kann Abstand zu vertrauten Abläufen und Gesprächsmustern schaffen. Ist er organisatorisch nicht möglich, vereinbaren wir ausreichend zusammenhängende Zeit in einem ungestörten Rahmen außerhalb Ihrer üblichen Abläufe.

Wie werden Dauer, Honorar und Abschluss vereinbart?

Nach dem Klarheitsraum schätzen wir den Umfang anhand des Anliegens und der beteiligten Personen ab. Das individuelle Angebot nennt Ziel, Leistungen, Zeitrahmen und Honorar. Am vereinbarten Abschluss betrachten wir den erreichten Stand. Sie entscheiden dann, ob Sie eigenständig weiterarbeiten, eine weitere Etappe beauftragen oder die Zusammenarbeit beenden.

Wann passt der Alignment Room nicht?

Gemeinsame Vereinbarungen setzen voraus, dass die dafür erforderlichen Beteiligten mitarbeiten und die Fragen in ihrem Verantwortungsbereich klären können. Fehlt diese Grundlage, prüfen wir zunächst, welche Einordnung oder andere Unterstützung sinnvoll ist. Der Alignment Room bearbeitet unternehmerische Zusammenarbeit und ersetzt keine Paar- oder Familientherapie.

Diese Erfahrung prägt, worauf ich im Alignment Room achte.

Wofür tragen die Beteiligten gemeinsam Verantwortung? Woran wollen sie Erfolg beurteilen? Und wie gehen sie vor, wenn ihre Interessen auseinandergehen?

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Marcel Bosek

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